1986 - Ein Requiem
Nach beinahe vierzig Jahren blickt der namenlose Ich-Erzähler zurück auf das Jahr 1986. An der Beerdigung seiner Mutter, als er zwei Freunden aus Kindheitstagen wieder begegnet, beschließt er, die Geschichte, seine Geschichte, die Geschichte von Selina Mangold, aber auch die Geschichte von Sascha, seinem besten Freund damals, zu erzählen.
Kapitel I
An der Beerdigung seiner Mutter trifft der Erzähler auf seine Kindheitsfreunde Sascha und Tom und wird zurückgeworfen ins Jahr 1986. Was war damals geschehen? Was ist Selina Mangold zugestoßen? Was ist Sascha zugestoßen? Was ist dem Erzähler zugestoßen?
Kapitel II
Die Welt ist W., ein kleines Dorf am äußersten Rand der Schweiz. Im Jahr 1986 ist der Erzähler zehn Jahre alt und wohnt mit seiner Familie neben den Großeltern. Die Kindheit ist besiedelt von kuriosen Gestalten wie dem neunfingrigen Posthalter Nater oder dem alten Fehr, der alle als gottlose Kommunisten beschimpft. Der Erzähler steigt hinab ins Archiv seines Gedächtnisses.
Kapitel III
Bis Ende April ist das Jahr 1986 ein Jahr wie jedes andere. Dann aber kommt es zu zwei Katastrophen. Die erste Katastrophe ist weltbekannt und hatte weitreichende Konsequenzen zur Folge, vielleicht sogar den Untergang eines Landes, eines ganzen Systems. Die zweite Katastrophe ist inzwischen etwas in Vergessenheit geraten, es gab nicht so viele Tote, kein Land ging deswegen unter und dennoch ist es vielleicht die größere Tragödie.
In dieser Atmosphäre der Bedrohung wird das Jahr 1986 zum Jahr der Angst.
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII