1986
Ein Requiem
Eine Reise in die Vergangenheit, bis zu den Grenzen der Erinnerung.
Roman als Podcast
Roman als Podcast
«1986» erzählt die Geschichte eines Sommers. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, bis zu den Grenzen der Erinnerung. Der Roman wird als Podcast veröffentlicht. Bis zum 3. Oktober folgt jeden Samstag eines der zehn Kapitel. Ganz in der Tradition der Feuilletonromane aus dem 19. Jahrhundert.
In einem kleinen Schweizer Dorf verschwindet ein Mädchen unter mysteriösen Umständen. Der Ich-Erzähler blickt beinahe vierzig Jahre später auf die traumatischen Ereignisse zurück und steigt hinab ins Archiv seines Gedächtnisses. Ein Text über Erinnerung, Freundschaft und Vergänglichkeit. Ein Roman wie ein Requiem, melancholisch, ergreifend, tröstlich.
Mit «1986» gelingt Christian Rechsteiner eine packende, fesselnde Geschichte über ein Stück Schweiz der 1980er-Jahre. Er verwebt philosophische Fragen nach Wahrheit, Erinnerung, Angst und Tod mit dem Leben und Aufwachsen am äussersten Rand der Schweiz. Die Erzählung besticht durch die Geschichten verschiedener beinahe schon archetypischer Figuren eingebettet in den provinziellen Mief des kleinen Dorfes W., das irgendwo zwischen Märstetten, X. und Dotnacht liegt. «Mein zufälliges W.»
Köpfe
Autor Christian Rechsteiner (*1976) lebt und schreibt in Kreuzlingen.
Leser Marc Baumeler (*1976) lebt und arbeitet in Bern.
1986
Ein Requiem
Der Text verbindet Katastrophen von Weltformat (Tschernobyl) mit regionalen Traumata (Edith Trittenbass) und der Kindheit des Ich-Erzählers und dessen Freund:innen Sascha, Tom und Selina Mangold.
«Aristoteles, Thomas von Aquin, Großmutter. Eine Traditionslinie.»
Reaktionen
- «Der Roman über das traumatische Verlorengehen der eigenen Kindheit hat mich gefesselt und bewegt. Ich konnte mich sehr gut identifizieren mit der Ich-Figur. Auch aufgrund der präzisen Beschreibung der Stimmung Mitte 80er, wo auch meine Kindheit spurlos verschwunden ist.» (Roman Riklin, Komponist und Musiker)
- «Spannende Geschichte mit Suchtpotenzial, wunderbar packend erzählt. Freue mich auf die nächsten Kapitel.» (Kommentar auf spotify)
- «Cool! Danke dafür. Ich arbeite im Kemmental. Die Dörfer sind herrlich bekannt und vertraut.» (Kommentar auf Facebook)
- «👍 freue mich. Du hast mich mit 1986 voll erwischt.» (Kommentar auf instagram)
- «Scheisse, ich hör mir grad Kap 2 an und hab Gänsehaut dabei.» (Rechsteiner an Baumeler)
- «Der Andmann hat gesagt, Baumeler hat eine Stimme wie ein japanisches Messer. Recht hat er.» (Kommentar auf instagram)
- Beeindruckend und unglaublich genau beschrieben, wir haben es genossen. (Nachricht an Rechsteiner)
- Muss sagen: dafür, dass mir der Literaturbetrieb hierzulande seit geraumer Zeit auf den Sack geht, hast du mich scho es bitzeli gecatcht. 1986 beginnt brav. Klassisch. Heimlifeiss. (Nachricht an Rechsteiner)
- Tolle Eröffnung. Kapitel I macht Lust auf mehr. Schöne Selbstironie des Erzählers. (Nachricht an Rechsteiner)
- Du hast eine tolle Lesestimme, die, wie ich finde, sehr gut zu der Geschichte passt.
Die Geschichte zieht (zumindest das erste Kapitel) ganz schön Richtung Boden, vielleicht noch was darunter. Cool. (Nachricht an Baumeler)